Der ultimative Guide für Solarium Anfänger!


Ein Besuch im Solarium kann ziemlich entspannend sein und wenn man rauskommt, dann fühlt man sich wie, wenn man vom Urlaub kommen würde. Leider kann eine falsche Nutzung jedoch zu schlimmen Schäden unserer Haut führen.

Die UV-Strahlung im Solarium kann nämlich mindestens genauso schädlich sein, wenn nicht mehr, wie die der echten Sonne. Deshalb ist es wichtig, dass du, wenn du ins Solarium gehst, alles richtig machst und genau weißt in welchen Fällen, du die Sonnenbank meiden solltest. All diese Informationen und noch mehr erhältst du in diesem Artikel!

Inhaltsverzeichnis – Der ultimative Guide für Solarium Anfänger!

  1. Seit wann gibt es Solarien?
  2. Wie schnell entwickelt sich die Bräune im Solarium?
  3. Kann jeder Hauttyp ins Solarium?
  4. Richtiger Schutz im Solarium
  5. Worauf muss man bei einem Solarium Besuch achten?
  6. Wer sollte das Solarium meiden?
  7. Welche Solarium-Arten gibt es?
  8. Wie lange hält die Solarium-Bräune?
  9. Warum ist die Sonnenbank schädlich?
  10. Was kostet ein Besuch im Solarium?

Fazit

1. Seit wann gibt es Solarien?

1975 entwickelte Friedrich Wolff die erste Sonnenbank, das Gerät hatte jedoch anfangs einen anderen Zweck, als den, der uns heute bekannt ist. Er wollte nämlich ein Heilmittel gegen Winterdepressionen schaffen, wo man Energie tanken konnte.

Der Ingenieur versuchte das Sonnenlicht zu imitieren, um die Vitamin-D-Bildung künstlich herbeizuführen. Er baute dafür ein Bestrahlungsgerät aus Phosphormischung beschichteten Leuchtstoffröhren.

Er bastelte mit Alu Folie Reflektoren, die den Hauptteil des Lichts auf die bestrahlende Fläche lenkten. Als Liege nutzte er eine Sonnenbank.

Im Herbst 1975 war somit die erste Sonnenbank fast fertig. Es gab nur ein Problem: bei jedem Test, den er machte, riskierte er einen Sonnenbrand.

Er experimentierte deshalb so lange bis er eine Bestrahlung ohne sofortigen Sonnenbrand oder Hautschäden erreichte.

Dass die Haut durch die Bestrahlung braun wurde, war also eigentlich eine unerwünschte Nebenwirkung, die er versuchte zu minimieren.

Die Masse interessierte sich jedoch viel weniger für die eigentliche Nutzung, viel mehr für den Bräunungseffekt. Somit fingen die Leute an die Sonnenbank zu nutzen.

Mit wachsendem Gesundheitsbewusstsein wiesen immer mehr Ärzte auf die schädlichen UV-Strahlen hin, die das Hautkrebsrisiko erhöhten.

Somit überarbeitete Friedrich seine Maschine nochmal: Er erfand eine UV-freie Sonnenbank mit LED-Lichtröhren.

Damit erreichte man zwar keine schnelle Bräune, dafür aber eine Verbesserung der Vitamin-D-Bildung.

Quelle: https://www.spiegel.de/geschichte/sonnenbank-erfinder-friedrich-wolff-geschichte-des-solariums-a-1065420.html

2. Wie schnell entwickelt sich die Bräune im Solarium?

Um zu erfahren, wie schnell sich die Bräune im Solarium überhaupt entwickelt klären wir erstmal wie sich Bräune entwickelt.

Während des Bräunen werde Hautzellen animiert, um Pigmente zu produzieren. Dadurch wird das direkt unter der Haut liegende Gewebe gegen schädliche Effekte der UV-Strahlung geschützt.

Die Pigmentzellen fördern einen Stoff, der die Hautzellen vor Verbrennung schützt, dieses heißt Melanin.

Die oberste Lage der Haut verdickt sich und nimmt Bräune an.

Je stärker die Haut von Natur aus pigmentiert ist, desto besseren Widerstand bietet sie gegenüber dem ultravioletten Licht.

Um sinnvoll braun zu werden, muss man für eine bestimmte Zeit den Körper der Sonne aussetzen.

Photo 38141431 / Solarium © Ikonoklastfotografie | Dreamstime.com

Die unterschiedlichen Strahlungen haben verschiedene Auswirkungen auf deinen Körper.

Um kurzfristig braun zu werden sind die UV-A Strahlen verantwortlich. Wenn diese auf die Haut treffen werden die oberen Hautpigmente direkt gebräunt. Das Ergebnis ist meistens sofort sichtbar. Aus diesem Grund nutzen Solarien meistens diese Strahlen.

Du siehst nach dem Sonnenbad also einen direkten Effekt. Der Nachteil hierbei ist jedoch, dass die Bräune nicht lange hält, vor allem die oberen Hautschichten lassen sich innerhalb weniger Tage ab und erneuern sich.

Quelle: https://www.hautarztzentrum-kiel.de/haut-ratgeber/haut-und-umwelt/

3. Kann jeder Hauttyp ins Solarium?

Alle internationalen Institutionen raten grundsätzlich davon ab, zu kosmetischen Zwecken ins Solarium zu gehen. Die UV-Strahlen dort wirken sich nämlich negativ auf unser Hautbild aus.

Prod. Dr. E. W. Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologischer Prävention (ADP) erklärt:

“Sie bewirken nicht nur eine frühe Hautalterung, sondern sind, laut Definition der Weltgesundheitsorganisation Krebserreger erster Ordnung.”

Quelle: https://www.netdoktor.de/hautpflege/solarium/

Die Dauer der Nutzung einer Sonnenbank ist natürlich auch vom Hauttyp abhängig.

Der Hauttyp 1 verbrennt Beispielsweise ganz schnell und muss Solarien meiden. Das ist sogar gesetzlich festgelegt.

Personen mit Hauttyp 2 sollten nicht länger als 10 Minuten ins Solarium. Hauttypen 3-4 können ein paar Minuten länger.

Weltweit unterscheidet man bis zu 6 verschiedene Hauttypen.

Für die Zuordnung in eine Kategorie ist dabei das Verhalten der Haut entscheidend: die Häufigkeit eines Sonnenbrandes oder die natürliche Bräunung einer Person.

Damit du dir mal ein Bild von den verschiedenen Hauttypen machen kannst, hier eine Tabelle:

BeschreibungHauttyp 1Hauttyp 2Hauttyp 3Hauttyp 4Hauttyp 5Hauttyp 6
Natürliche Hautfarbesehr hellhellhell bis hellbraunhallbraun, olivdunkelbraundunkelbraun bis schwarz
Sommersprossen/
Sonnenbrandflecken
sehr häufighäufigseltenkeinekeinekeine
Natürliche Haarfarberötlich bis rötlich-blondblond bis braundunkelblond bis braundunkelbraundunkelbraun bis schwarzschwarz
Augenfarbeblau, graublau, grün, grau, braungrau, braunbraun bis dunkelbraundunkelbraundunkelbraun
Reaktion auf die Sonne
Sonnenbrandimmer und schmerzhaftfast immer schmerzhaftselten bis mäßigseltensehr seltenextrem selten
Bräunungkeinekaum bis mäßigfortschreitendschnell und tiefkeinekeine
Erythemwirksame Schwellenbestrahlung200 Jm²250 Jm²350 Jm²450 Jm²800 Jm²> 1000 Jm²

4. Richtiger Schutz im Solarium

Wenn man ins Solarium geht, dann bekommt man oft gesagt, dass man keine Schminke oder Parfum tragen sollte und ich habe mich bis heute gefragt warum. Der Grund dafür ist, dass Rötungen und Pigmentflecken durch chemische Reaktionen mit den UV-Strahlen entstehen können.

Wichtig ist auch, dass du deine Augen schützt. Trage immer eine spezielle UV-Schutzbrille, sonst kann die Strahlung deinem Sehvermögen schädigen.

Die UV-Strahlung dringt bei der Besinnung durch das dünne Augenlid.

Wenn du Medikamente zu dir nimmst, dann solltest du aufpassen. UV-Licht kann nämlich Beispielsweise Antibiotika chemisch verändern, sodass Allergien, Hautirritationen oder Hautbläschen auftreten können.

Wenn du Medikamente einnimmst, dann spreche mit deinem Arzt, bevor du ins Solarium gehst.

Solltest du schwanger sein, dann meide bitte das Solarium. Durch Schwangerschaftshormone reagiert die Haut sehr empfindlich. Außerdem vermutet man, dass UV-Licht Folsäure abbaut, diese ist wichtig für das Kind.

Halte dich an die für deinen Hauttyp empfohlene Anfangsbestrahlung. Überschreite auch nach mehreren Wochen nicht die am Gerät angegebene Höchstdauer.

Lege Ketten, Schmuck, Ringe, Uhren und andere Accessoires weg und benutze im Solarium keine Sonnencreme.

Die UV-Dosis ist im Solarium exakt definiert, deshalb ist ein Sonnenschutz nicht nötig.

Vermeide Sonnenbrände, nutze dafür eine geringere Strahlung und kürzere Zeit.

Nach dem Sonnenbad ist Hautpflege sehr wichtig.

5. Worauf muss man bei einem Solarium Besuch achten?

Das Licht im Solarium schadet, der haut genauso wie das natürliche UV-Licht im Sonnenlicht.

Es gibt bestimmte Tipps, die dir dabei helfen mit dem künstlichen UV-Licht richtig umzugehen.

Wenn du trotz des gesundheitlichen Risikos ins Solarium gehen möchtest, dann achte auf eine hohe Qualität des Sonnenstudios.

Achte auf die Kennzeichnung des Gerätes mit 0,3 Watt pro Quadratmeter. Das ist die seit 2012 gesetzlich vorgeschriebene maximale Bestrahlungsstärke.

Die Intensität dieser Strahlung entspricht der Äquator Sonne mittags um 12 Uhr bei wolkenlosem Himmel, diese ist also sehr stark.

Photo 48893935 / Solarium © Nejron | Dreamstime.com

Der Warnungshinweis “Vorsicht, UV-Strahlung kann Schäden an Augen und Haut verursachen. Schutzhinweise beachten.” sollte immer gut sichtbar im Sonnenstudio angebracht sein.

Nutze Bänke, die ein Strahlungsspektrum von 300 bis 1300 Nanometer abgeben. Daran ist die Haut gewöhnt, weil es dem der Sonne entspricht.

Die Mitarbeiter sollten im Umgang mit der Strahlung geschult sein. Frage nach Zertifikaten, die das belegen. Sie sollten dich beraten können, welche Sonnendauer und Gerätintensität für deinen Hauttyp geeignet ist.

Erkundige dich außerdem, ob das Sonnenstudio alle Maßnahmen der gesetzlichen UV-Schutz-Verordnung erfüllt.

6. Wer sollte das Solarium meiden?

Während der Einname von Medikamenten solltest du auf jeden Fall sowohl die natürliche Sonne als auch das Solarium meiden.

Einige Antibiotika und Medikamente haben eine Photosensibilisierende Wirkung. Die Haut kann also während der Einnahme sehr empfindlich auf UV-Strahlen reagieren.

Ein Solarium Besuch ist erst ab 18 Jahren erlaubt.

Wenn du eine Narbe hast, dann solltest du diese mindestens 3 Monate lang schützen. UV-Strahlen können zu einer Pigmentverschiebung im Wundbereich führen. Die vernarbte Haut kann sich deshalb dauerhaft heller oder dunkler färben.

Solltest du bereits in der Sonne gewesen sein, dann geh auf jeden Fall nicht am selben Tag ins Solarium, auch wenn du einen Sonnenbrand hast.

Creme deine Haut regelmäßig mit einer feuchtigkeitsspendenden Pflege und nehme viel Flüssigkeit zu dir.

Geh bitte bei einem schweren Sonnenbrand zum Arzt.

Wenn du diesen überstanden hast, dann reduziere deine Besinnungszeit und lass dich im Studio zu deiner Eigenschutzzeit beraten.

Wenn du einen sehr empfindlichen Hauttyp hast und in der natürlichen Sonne schnell einen Sonnenbrand bekommst, dann ist das Solarium auf jeden Fall nicht das Richtige. Das Gleiche gilt, wenn du schnell Sommersprossen, viele oder atypische Leberflecken hast.

Wenn du oder Familienmitglieder Hautkrebs haben oder hatten oder du für Hautkrebs prädisponiert bist, dann solltest du dir den Besuch beim Solarium ebenfalls gut überlegen.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/sport/gesundheit-worauf-ist-zu-achten-beim-solarium-besuch-132725.html

7. Welche Solarium Arten gibt es?

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Solarien, die in unterschiedlicher Ausführung und verschiedenen rechnerischen Funktionen erhältlich sind.

Wenn man sich ein Solarium vorstellt, dann denkt man an eine Sonnenbank. Diese nutzt man horizontal, das bedeutet, dass man sich auf den Rücken oder den Bauch legt.

Vor dem Kauf sollte man sich über die nötige Länge bewusst sein.

Frauen brauchen keine langen Sonnenbänke. Die meisten Hersteller haben meistens hauptsächlich den weiblichen Kundenstamm im Auge. Männer haben hingegen meistens 1,8m oder mehr, deshalb brauchen sie auch eine längere Sonnenbank.

Die beste Sonnenbank für Frauen ist das Modell Topaz 24/1 vom Hersteller Hapro. Bei dieser Sonnenbank geht es nicht nur um die Technik, sondern auch um das Preis- Leistungsverhältnis.

Photo 2125401 / Solarium © Sebastian Czapnik | Dreamstime.com

Wie vorhin schon erwähnt sieht es bei den Männern anders aus: Die Größe unterscheidet sich und die Wölbung ist etwas gemäßigter. Für Männer empfiehlt sich die Jade 24/1 von Hapro, diese ist 210cm lang und die Besonnungsfläche 190cm.

Die günstigere Variante zur Sonnenbank ist der sogenannte Sonnenhimmel. Dieser besteht aus einem Oberteil, dass dafür an jeden beliebigen Ort benutzt werden kann.

Der Nachteil hierbei ist, dass die Besonnung einseitig ist. Es kann nur der Rücken oder die Vorderseite auf einmal gebräunt werden. Aus diesem Grund verdoppelt sich die Besonnungszeit. Der Vorteil ist, dass dieser günstiger ist. Es gibt mehrere Modelle von Sonnenhimmel:

  • Es gibt den Sonnenhimmel mit UV-Röhren. Ein Beispiel ist der Onyx Sonnenhimmel von Hapro. Es besteht aus UV-Röhren für den Körper und separate Röhren haben weniger Leistung fürs Gesicht. Dieses Modell besitzt auch einen Körperkühler am unteren Fußende.
  • Dann gibt es noch den Sonnenhimmel mit UV-Strahler. Die Strahler produzieren einen breiteren Lichtpegel als die Röhren. Hier kann man als Beispiel den Hapro Sun HP8540 nehmen. Der Vorteil hier ist der Aufbau des Fußes. Bei dieser Variante kann der Strahler auch an Liegen oder Sofas mit geschlossenem Unterteil herausgeschossen werden.

Ansonsten gibt es die Sonnendusche. Hier stehst du aufrecht im Solarium und lässt dich von allen Seiten besonnen. Der Vorteil liegt hier beim Resultat.

Die Solarium-Gesichtsbräuner sind vor allem im Winter sehr praktisch, wenn man nicht alle Körperstellen braun haben möchte, sondern nur das Gesicht.

Davon gibt es auch zwei Varianten: die UV-Röhren-Variante, welche an ein Stehsolarium erinnert und Gesichtsbräuner mit Strahler. Hier ist der bessere Lichtpegel der Vorteil (auch das Dekoltee wird gebräunt).

Quelle: https://solarium-test.info/solarium-arten-und-eigenschaften/

8. Wie lange hält die Solarium-Bräune?

Solariumbräune hat Vor- und Nachteile.

Zuerst einmal wiederhole ich, dass es wichtig ist, dass das Personal in deinem Solarium geschult sein muss und es mit einem TÜV-Siegel ausgezeichnet sein sollte.

So und nun kommen wir zur Bräune im Solarium: diese hält genauso lange wie die natürliche Bräune beim Sonnenbad am Strand, See usw.

Sagen wir es also so: es kommt darauf an, wie gut du deine Haut pflegst.

Damit die Bräune länger hält, solltest du vor dem Sonnen ein Peeling machen. Das befreit die Haut von trockenen Hautschuppen und Verhornungen.

Nach dem Sonnenbad braucht deine Haut viel Feuchtigkeit. Es ist also wichtig, dass du dich immer gut eincremst danach.

Vermeide aber Deos, alkoholhaltige Gesichtswasserparfums, die die Hautschicht angreifen und somit der Bräune schaden.

Beim Duschen solltest du Duschöle verwendet, diese sind sehr hilfreich, da sie die Haut nachfetten.

Vermeide außerdem zu heiße und zu lange Duschen. Denn je länger und heißer du duschst, desto größer ist die Gefahr, dass deine Bräune schnell nachlässt.

Deine Haut braucht nach der “Bestrahlung” auch von innen Feuchtigkeit. Trinke also viel Wasser (was du ohnehin schon tun solltest) und grünen Tee, dieser enthält nämlich Antioxidantien, welche die Haut schützen, also auch den dunkleren Teint.

Achte auf eine Vitamin- und Ballaststoffreiche Ernährung.

Was du ebenfalls wissen solltest ist, dass Karotten Karotin enthalten, das regt die Melanin-Produktion an und verzögert, dass du schnell blass wirst.

Quelle: https://www.stylebook.de/beauty/beauty-tipps-fuer-eine-lange-sommerbraeune

9. Warum ist die Sonnenbank schädlich?

Vielen ist leider nicht bewusst, dass die künstliche Bräune mit einem erheblichem Gesundheitsrisiko verbunden ist. Die künstliche Strahlung ist dazu fähig Hautzellen zu schädigen.

Auf der Homepage vom Bundesamt für Strahlenschutz steht, dass die in Solarien verwendete UV-Strahlung gleich, wie die UV-Strahlung der Sonne beim Menschen Krebserkrankungen auslösen kann.

Die UV-Strahlung mit Wellenlänge 100-400 Nanometer gilt laut der internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) dabei als krebserregend für den Menschen.

Täglich über 60 Minuten in der Sonne zu sein kann als gesundheitsschädigend eingestuft werden. Wegen dieser Berechnung erhöht jede zusätzliche Solarien-Nutzung das Risiko an Hautkrebs zu erkranken um 1,8%.

Photo 15688760 / Solarium © dotshock | Dreamstime.com

Bei Menschen unter 35 Jahren verdoppelt sich das Risiko an schwarzem Hautkrebs zu erkranken, wenn sie in diesem Alter zum ersten Mal ins Sonnenstudio gehen.

Wie gefährdet jeder einzelne ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • junge Menschen sind besonders gefährdet. Je jünger die haut ist, desto schlechter ist der Schutz vor UV-Strahlungen
  • Menschen mit vielen Sommersprossen und heller Haut sind sehr gefährdet
  • Menschen, die in der Familie oder selbst Hautkrebserkrankungen haben/hatten

Von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologischer Prävention empfiehlt der Haut nicht mehr als 50 Sonnenbäder (50 Stunden) im Jahr zuzumuten. Das beinhaltet künstliche und natürliche UV-Strahlung.

Quelle: https://www.liebenswert-magazin.de/solarium-wie-gefaehrlich-ist-die-sonnenbank-wirklich-5452.html

10. Was kostet ein Besuch beim Solarium?

Leider lässt es sich nicht einheitlich sagen, da jedes Sonnenstudio individuell kalkuliert. Dazu kommt noch die Behandlungsdauer, welche ebenfalls immer unterschiedlich ist.

Hier aber trotzdem mal ein Beispiel, wie viel es dich ungefähr kosten könnte:

10 Minuten5 bis 11 EUR
15 Minuten7 bis 13 EUR
20 Minuten8 – 15 EUR
Quelle: https://kostencheck.de/solarium-preise

In Erlebnisbädern und Thermalbädern gibt es auch Solarien. Hier fehlt meistens aber eine ausführliche Beratung, dafür ist es aber auch günstiger. 8 Minuten gibt es schon ab 3€.

Wenn du regelmäßig ins Solarium gehst, dann lässt sich mit ein Heimsolarium etwas Geld sparen, die laufenden Kosten halten sich dabei im Rahmen.

In der Anschaffung ist es aber gar nicht günstig, je nach Marke kann es 2000-2500€ kosten.

Alternativ bietet sich ein Sonnenhimmel an, dieser kostet zwischen 1200€ und 2500€.

Bei einer kleinen Wohnung eignet sich ein kompaktes Stativsolarium, den erhältst du bereits ab 150€.

Es kann sich ebenfalls lohnen ein gebrauchtes Solarium zu holen. Gut erhaltene, technisch geprüfte gibt es ab 1000€. Dabei musst du aber darauf achten, dass alle Teile funktionieren.

Elemente wie UV-Röhren müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Bei einem Solarium mit 28 Röhren können direkt nach der Anschaffung weitere Investitionen von 300€ erforderlich werden.

Fazit

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel die meisten Fragen, die du rund über das Solarium hattest beantworten konnte. Wie du sehen konntest ist das Solarium sogar noch etwas schädlicher als die Strahlung der Sonne. Ich persönlich bin der Meinung: wir machen im Leben vieles, dass “nicht gut” für uns ist, die Hauptsache ist, dass man es einfach nicht übertreibt.

Achte einfach darauf, was für ein Hauttyp du bist, dass du dich gut schützt und in ein Sonnenstudio gehst, indem die Fachkräfte dir Informationen geben können und dir alle Fragen beantworten können.

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