Hat Olivenöl einen Lichtschutzfaktor?


Ob Olivenöl einen Lichtschutzfaktor hat, ist eine Frage, die ich mir auch schon öfters gestellt habe, da ich ungern chemische Produkte auf meiner Haut auftrage.
Deshalb bin ich auf die Suche nach Antworten gegangen und habe auch welche gefunden.

Ich habe aber ein paar Aspekte zusammengesetzt, damit du dir ein eigenes Bild machen kannst.

Hat Olivenöl einen Lichtschutzfaktor? Um zu klären, ob Olivenöl einen Lichtschutzfaktor hat, hängt davon ab, wann und wofür es benutzt wird. Olivenöl hat zwar einen Lichtschutzfaktor, der aber sehr gering ist und den man nicht vergleichen kann mit dem, von normalen Sonnencremes.

Die Antwort zeigt also, dass Olivenöl einen Lichtschutzfaktor besitzt, der zwar gering ist, es aber in manchen Situationen trotzdem benutzt werden kann. Wofür Olivenöl geeignet ist und was es mit seinem Lichtschutzfaktor auf sich hat, erfährst du im folgenden Artikel.

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Hat Olivenöl einen Lichtschutzfaktor?

Um zu beantworten, ob Olivenöl einen Lichtschutzfaktor hat, müssen wir uns erstmal damit befassen, vor welchen Strahlen es uns überhaupt schützen sollte, damit wir keinen Sonnenbrand bekommen.

Es gibt zwei Strahlungsarten, denen wir ausgesetzt sind, wenn wir in der Sonne liegen.

UV-A Strahlung dringt in die tieferen Hautschichten, sie lässt die Haut schneller altern und kann zu allergischen Reaktionen führen.

UV-B Strahlung dringt in die oberste Hautschicht ein und regt die Haut an braun zu werden. Diese Strahlung ist jedoch die Hauptursache für Sonnenbrände und kann Hautkrebs auslösen.

Um optimal geschützt zu sein, sollten wir also etwas benutzten, dass uns sowohl vor UV-A Strahlen, als auch vor UV-B Strahlen schützt.

In südlichen Ländern wie Italien oder Spanien wird Olivenöl nicht nur für Dressings oder zum Kochen benutzt, es wird auch als Sonnenschutz verwendet.

Viele Sonnencremes enthalten Stoffe, die nicht für jede Haut verträglich sind, dabei können auch Reizungen oder Allergien entstehen.
Alle Stoffe, die auf der Haut aufgetragen werden, gelangen in den Körper hinein.
Das gilt nicht nur für Sonnencremes, sondern für alles, was auf die Haut aufgetragen wird, länger darauf bleibt und einwirkt.

Sonnenlotion besteht meistens aus einer Mischung von Wasser/Öl- und chemischen Zusatzstoffen wie Konservierungsstoffen, Emulgatoren usw.

Natürliche Öle wie, zum Beispiel Olivenöl oder Kokosöl, erfüllen alle Ansprüche an Allergiefreiheit und helfen Hautirritationen und die Aufnahme von Chemie zu vermeiden.
Olivenöl hat einen natürlichen Lichtschutzfaktor.
Indische Forscher haben die Durchlässigkeit von verschiedenen Ölen mithilfe eines Spektrometers getestet.

Hier hast du eine kleine Tabelle: http://www.txtoo.de/2011/06/natuerlicher-sonnenschutz-mit-olivenoel-703/

Die Durchlässigkeit von Ölen liegt also zwischen 60 und 70 %, es ist also kein Sonnenschutzmittel. Hellhäutige Menschen sollten es besonders meiden Öle, als Sonnenschutz zu meiden. Bei bereits gebräunten Menschen sieht es etwas anders aus, doch auch hier muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Man sollte nicht zu lange in der Sonne sein, die Möglichkeit haben die Haut langsam daran zu gewöhnen und vorgebräunte Haut besitzen.

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Wer diese Voraussetzungen erfüllt, kann auch Olivenöl als Sonnenschutz benutzen.
Man kann sich mit Öl eine natürliche Sonnenlotion zusammen mischen, indem man einen halben Liter Öl in eine Flasche mit Saft aus 3 Zitronen macht.

Vor jedem Gebrauch am besten gut schütteln, damit sich das ganze vermischt. Die Zitrone regt zum Selbstschutz der Haut an und das Olivenöl filtert und pflegt. Man kann Olivenöl aber auch pur auf die Haut auftragen. Nach dem Sonnen wirkt es sogar als pflegende After-Sun-Lotion.

Olivenöl hat also einen Lichtschutzfaktor, man kann diesen aber nicht mit dem von einer Sonnencreme vergleichen. Wenn du aber trotzdem auf Sonnencreme verzichten möchtest und dich lieber mit natürlichen Mitteln schützen möchtest, dann erfährst du im folgenden Abschnitt wie das geht.

Was sind natürliche Sonnencreme-Alternativen?

Bevor ich dir Alternativen zur Sonnencreme verrate, klären wir erstmal was es für herkömmlichen Sonnenschutz gibt. Es gibt nämlich zwei Arten davon.
Der synthetisch-chemische Sonnenschutz ruft eine Reaktion in deiner Haut hervor, aus diesem Grund muss man auch eine halbe Stunde nach dem Auftragen warten, bevor man in die Sonne geht.

Dann gibt es noch den physikalischen Sonnenschutz, beidem die UV-Strahlung auf der Haut abgeblockt wird und genau diese Sonnencreme macht die Haut weiß.
Sonnencreme blockt meistens auch die Vitamin D Produktion, die eigentlich sehr wichtig für uns ist, ab.

Bei natürlichen Sonnenschutz-Alternativen, hast du den Vorteil, dass du komplett auf alle schädlichen Inhaltsstoffe verzichten kannst.

Du kannst mehrere natürlichen Produkte dazu verwenden, hier ein paar Beispiele:

Kokosöl, es blockt ca. 20 Prozent der UV-Strahlung ab, im Wasser geht es aber schnell ab. Wenn es sehr warm ist, ist es aber „schwer“ auf der Haut.

Sesamöl. Es tut der Haut gut und fängt 30 Prozent der UV-Strahlung ab, hat viele Antioxidantien, die aggressive Stoffe, die der Haut schädigen können, neutralisieren.

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Hanföl. Schützt zwar vor UV-Strahlung, jedoch nicht so gut wie Sesamöl. Es regeneriert die Haut und pflegt sehr gut. Ist aber für gebräunte Haut besser geeignet, da der Lichtschutzfaktor hier nicht so hoch ist.

Jojobaöl. Es hat aber einen extrem niedrigen Lichtschutzfaktor, ist also ebenfalls eher für dunkle Haut geeignet.

Rotes Palmöl. Es enthält viele Carotinoide, die die Blätter und Früchte der Ölpalme vor Verbrennungen durch die Sonne schützen. Dies passiert ebenfalls bei unserer Haut, bei diesem Öl muss man aber darauf achten keine helle Kleidung anzuziehen, da es Flecken macht.

Dies sind die besten Alternativen, die du statt einer Sonnencreme benutzen kannst. Natürlich haben diese keinen so hohen Lichtschutzfaktor, sie sind aber wesentlich besser für die Haut. Und man sollte sowieso nicht zu viel Zeit in der Sonne verbringen, egal ob mit oder ohne Sonnencreme.

Bei all diesen Informationen zum Schutz für die Haut, bleibt nur noch eine Frage offen: Was ist mit den Haaren?

Was ist der beste Sonnenschutz für die Haare?

Wie wir bereits wissen, können Sonnenstrahlen sehr schädlich für unsere Haut werden.
Aber ist dir nicht mal aufgefallen, dass deine Haare, nachdem du viel Zeit in der Sonne verbracht hast, heller sind?
Dies ist nämlich ein Zeichen, dass deine Haare zu lange ohne Schutz der Sonne ausgesetzt waren.

Erstmal müssen wir klären, was für einen Einfluss Sonnenstrahlen auf die Haare nehmen.

Wenn man sich regelmäßig und kontrolliert sonnt, dass kann das sogar zum Haarwachstum fördern. Durch das UV-B Licht kann sich Vitamin D3 in der Haut bilden, dieser regt den Wachstumszyklus der Follikel an, stimuliert und nährt die Haarfollikel, somit wird das Haarwachstum aktiviert.

20 Minuten täglich reichen völlig aus um dich mit dem Tagesbedarf an Vitamin D3 zu versorgen.

Zu viel Sonnenbaden führt jedoch dazu, dass die Haare innerlich zerstört werden. Die UV-Strahlen dringen in das Haar ein und werden von den Farbpigmenten absorbiert, dadurch werden unsere Haare heller und werden sehr trocken.
Aus diesem Grund ist auch Sonnenschutz für die Haare wichtig.

Eine gute Schutzmaßnahme für den Anfang wäre, vor dem Urlaub oder der Sommerzeit zum Friseur zu gehen und sich die Spitzen schneiden zu lassen. Dadurch wird die Angriffsmöglicheit vermindert.

Hüte, Käppis oder Tücher sind ein guter Schutz, nicht nur für die Haare, sondern auch fürs Gesicht. Für die, die besonders langes Haar haben ist ein hochgestellter Dutt oder Zopf empfehlenswert, und für den Salzwasserschutz ebenfalls geeignet.

Naturöle sind sehr gut geeignet, nicht nur um die Haare zu schützen, sondern auch um sie zu pflegen.
Die besten Naturöle für die Haare sind Kokosöl (LSF ca 8) und Arganöl (LSF ca 3).
Um diese als Sonnenschutz zu benutzen, solltest du das Öl tröpfchenweise von den Spitzen bis zur Kopfhaut einmassieren und es über Nacht einwirken lassen. So kann es die enthaltenden Nährstoffe abgeben.

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Zum Sonnenschutz kannst du also vorbeugen indem du zum Friseur gehst, deine Haare beim Sonnen bedeckst oder hochsteckst. Oder deine Haare mit Öl schützen.

Ich hoffe, dass ich dir bei der Frage ob Olivenöl einen Lichtschutzfaktor hat, helfen konnte. Wie du gesehen hast, haben viele Öle, nicht nur Olivenöl einen Lichtschutzfaktor, der aber sehr gering ist und nicht für hellhäutige Menschen geeignet ist.

Weitere Fragen zu *Hat Olivenöl einen Lichtschutzfaktor*

Welches Öl ist gut zum Sonnen? Olivenöl oder Kokosöl sind sehr hilfreich und schnell braun zu werden. Am besten ist ein Mix aus verschiedenen Ölen. Handelsübliche Bräunungsöle funktionieren sehr gut.

Warum ist Kokosöl gut für die Haut? Kokosöl enthält viele Mineralien, Vitamine und Antioxidantien. Es hat eine antibakterielle Wirkung und hilft bei gereizter Haut oder Akne. Es spendet Feuchtigkeit, lindert Entzündungen und macht die Haut geschmeidig.

David Patzke

Ich helfe dir beim Bräunen! Nachdem ich lange Zeit nur rot statt braun wurde, habe ich endlich den Code zum braun werden geknackt.

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