Im Schatten braun werden: Anleitung für helle Hauttypen! 


Kann man auch im Schatten braun werden? Wenn du dich das gefragt hast, willst du bestimmt die heiße Sonne so gut wie möglich meiden und dennoch braun werden. Für helle Hauttypen ist die Frage besonders interessant, denn sie haben am meisten vor der Sonne zu befürchten.

Aber auch für die, die sich gerne mal eine mildere Bräune zulegen möchten, hier einmal für dich, ob du denn auch im Schatten braun werden kannst.

Kann man im Schatten braun werden? Ja, du kannst auch im Schatten braun werden, da Licht gestreut wird, strahlt es von allen Seiten, also nicht nur unmittelbar von oben. Entsprechend befindet sich in jedem Schatten auch gestreutes Licht, aber auch reflektiertes. Denn je nach Umgebung kann sogar Asphalt UV-Strahlung umlenken.

Du kannst im Schatten braun werden! Aber ist das denn wirklich auch die gesündere Weise braun zu werden und was genau, musst du, dabei beachten? Diese Fragen haben sich mir bei der weiteren Recherche gestellt und einige andere Aspekte, die ich so nicht gewusst hätte, welche du im Verlauf des Artikels erfährst. 

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Im Schatten braun werden 

Wie du bereits in Erfahrung gebracht hast, ist es durchaus möglich im Schatten eine hohe Dosis an UV-Strahlung abzubekommen. Schließlich erklärt das auch, weshalb es tatsächlich möglich wäre, auch im Schatten braun zu werden.

Aber wie gesund ist der Schatten im Vergleich zur prahlen Sonne und ist das vielleicht ein neuer Trend für hellhäutige Menschen? Endlich keine scheue mehr vor der Sonne, sondern sich die Sonne jetzt auch mit einer hellen Haut zunutze machen? Welch ein Traum! 

Bevor ich mich an diese Fragen versuchen kann, ist es durchaus wichtig zu wissen, dass für Menschen, besonders die UV-A-Strahlen und UV-B-Strahlen von Bedeutung sind. Denn zu einem sind sie es, die eine Bräunung deiner Haut hervorrufen, aber auch vor die du dich schützen solltest. Denn während die langwelligen UV-A-Strahlen am tiefsten in deine Haut eindringen und somit auch schädigen, verteidigt sich dein Körper mit dem Pigment Melanin. Von UV-A-Strahlen wirst du zwar gleichmäßiger braun, aber sie machen dich auch älter. 

UV-B-Strahlen sind energetischer, da sie eine kurze Wellenlänge haben. Das bedeutet für dich leider, dass sie auch schädlicher sind. Sie dringen zwar nicht so tief wie UV-A-Strahlen, in deine Haut ein, sind aber für deinen Sonnenbrand verantwortlich und können krebserregend sein.  

Deshalb gibt es auch guten Grund, mal zu fragen, ob du auch im Schatten braun werden kannst. Denn so schön das Ergebnis auch aussieht, gefährden willst du dich trotzdem nicht. 

Zu definieren ist, welchen Schatten du dir für das Bräunen aufsucht. Nimmst du dir nämlich einen, der immer noch viel UV-Strahlung durchkommen lässt, bist du kaum sicherer als die Leute, die sich in die pralle Sonne legen. 

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Schließlich kommt es auch auf das Material an, welches dir Schutz vor der Sonne bieten soll. Zum Beispiel wäre ein Hochhaus ideal. In diesem Schatten befindet sich gestreutes und reflektiertes Licht, aber das Hochhaus an sich, lässt keine weiteren UV-Strahlen durch. Während ein Sonnenschirm, im Vergleich, eher einen schlechten Schatten bieten würde. Hier kommt es nämlich auf das Material an, aus dem der Schirm gemacht ist. Ist der Stoff nicht dicht genug, kommt noch viel UV-Strahlung durch. 

Aber ist diese Methode auch schonender? An sich ja, denn UV-B-Strahlen sind, wie bereits erwähnt, schädlicher als die UV-A-strahlen. Diese werden kaum reflektiert und befinden sich deshalb auch eher in geringen Mengen in deinem Schatten. Das bedeutet, die Wahrscheinlichkeit im Schatten einen Sonnenbrand zu bekommen, ist so verringert. Dabei darfst du aber nicht vergessen, dass UV-A-Strahlen nicht harmlos sind. 

Wie lange darf ich ohne Schutz in die Sonne? 

Wenn du erstmal weißt, was für Gefahren die Sonne birgt, fragst du dich bestimmt auch, wie man diese Gefahren so minimal, wie möglich, halten kann. Schließlich ist vollständige Abstinenz von etwas, dass du brauchst, keine Lösung. Achte dabei bitte darauf, dass hier von Eigenschutz die Rede ist. Das bedeutet für dich, dass du dich natürlich mit einer Sonnencreme auch länger in der Sonne aufhalten kannst.  

Genauso wichtig ist, dass du bereits in Hauttypen unterteilen kannst, denn eine Pauschalisierung, würde den meisten nichts bringen. So gibt es bereits eine Einstufung in sechs Hauttypen, die dir verrät, wie lange du dich in der Sonne, ohne Bedecken, aufhalten kannst. Lass dich am besten von deinem Hautarzt einordnen oder schau mal auf der Seite vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vorbei, um mit einem Test deinen Hauttyp zu ermitteln.

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So kann sich der helle Hauttyp I, fünfzehn Minuten in der Sonne aufhalten, ohne sich selbst einer Gefahr, durch UV-Strahlung, auszusetzen. 

Dicht darauf folgt Hauttyp IIMenschen mit diesem Hautton können bis zu 20 Minuten ungeschützt in der Sonne verbringen.  

Hauttyp III kann sich auch schon eine ganze halbe Stunde erlauben, während Hauttyp IV  das doppelte wie Hauttyp II aushält, da sind 40 Minuten bedenkenlos erlaubt. 

Hauttyp V darf eine ganze Stunde der Sonne ausgesetzt sein und Hauttyp VI fast anderthalb Stunden. Mit seinen 80 Minuten beneiden ihn alle anderen Hauttypen.  

Aber noch besser als der Eigenschutz, ist natürlich eine gewissenhafte Sonnencreme, die dich nicht auf einige Minuten beschränkt.  

Was macht eine gute Sonnencreme aus? 

Du hast erst eben erfahren, dass der Eigenschutz, je nach Hauttyp, leider nur einen Rahmen von fünfzehn bis achtzig Minuten deckt. Aus diesem Grund, solltest du dich eincremen, weil du meistens länger unter den Einfluss der Sonne stehst. Aber was macht eigentlich eine gute Sonnencreme aus? 

  • Die Hauttypen unterscheiden sich, deshalb sollte sich auch der LSF unterscheiden, denn übertreibst du es, kann sich deine Haut nicht an die Sonne gewöhnen und bildet so keine eigenen Schutzmechanismen. Bei den meisten Menschen genügt der LSF 30, hast du jedoch einen sehr hellen Hauttyp und reagierst sensibel auf die Sonne, solltest du eine Creme mit LSF 50 bevorzugen.
  • Zu Beginn waren Sonnencremes auf den UV-B-Bereich beschränkt, da die kurzwelligen Strahlen für deinen Sonnenbrand verantwortlich sind. Mittlerweile, weißt du auch, dass die UV-A-Strahlen Langezeit Folgen beherbergen. Achte deshalb auf einem UVA-Siegel, wenn du dir eine Creme kaufst. Diese verspricht sowohl für UV-B-Strahlen, als auch für UV-A-Strahlen, einen guten Schutz. 
  • Unverträgliche UV-Filter sind besonders schlecht für empfindliche Haut, kauft dir daher mineralische UV-Filter. Darunter fällt Zinkoxid oder Titandioxid, diese sind sicher und verträglich. 
  • Am besten kaufst du dir auch keine Sonnencreme, die Duftstoffe beinhaltet, diese können wie ein Sprungbrett für eine Sonnenallergie sein.  
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Weitere Fragen zu * Kann man im Schatten braun werden* 

Kann man mit Sonnencreme braun werden? Ja, du kannst auch mit Sonnencreme braun werden. Jeder Hauttyp hat eine bestimmte Zeitspanne, indem er sich, ohne irreversiblen Schaden, in der Sonne aufhalten kann. Eine Sonnencreme verlängert diesen sogenannten Eigenschutz der Haut, um den LSF, den er angibt. So wirst du auch mit Sonnencreme braun, da deine Haut sich langsam und stetig an die Sonne gewöhnen kann. Weil die Bräune, meist ohne einen Sonnenbrand entsteht, ist diese auch gleichmäßiger und hält länger. 

Wie wird man am schnellsten braun? Im oder in der Nähe von Wasser wirst du am schnellsten braun. Ein Grund für die gebräunte Haut von Wassersportlern ist, dass das Wasser die UV-Strahlen sehr stark reflektiert. Dies führt zu einer hohen Menge an UV-Strahlung im und auf dem Wasser. Zudem kann ein Fett auf deiner Haut, eine schnelle Bräunung hervorrufen. Auch hier wird die UV-Strahlung durch das Öl reflektiert.  

David Patzke

Ich helfe dir beim Bräunen! Nachdem ich lange Zeit nur rot statt braun wurde, habe ich endlich den Code zum braun werden geknackt.

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