Solarium ja oder nein? Die komplette Analyse!


Du findest alle um dich herum haben eine schöne Bräune und du fühlst dich, als wärst du käseweiß? Vielleicht steht auch dein lang ersehnter Urlaub bevor und du möchtest dich schon vorher Vorbräunen und nicht als einzige weiß am Strand liegen? Aufgrund deiner Arbeit schaffst du es vielleicht auch nicht, dich in der Sonne zu bräunen und brauchst dringend eine Alternative, um trotzdem braun zu werden! Daher hast du dir überlegt das Solarium zu besuchen.

Ganz ehrlich, ich kann dich verstehen! Ich selbst habe immer Schwierigkeiten, auch zeitlich, mir die nötige Zeit zu nehmen, mich ausreichend und unter den für meine helle Haut notwendigen Schutzmaßnahmen in der Sonne zu bräunen, wenn sie mal in unseren Breitengraden zu sehen ist.

Daher möchte ich dir hier genau zeigen, ob sich das Solarium lohnt und welche Vor- und Nachteile dieses für dich hat. Denn bevor du ins Solarium gehst, solltest du alles über das Solarium und auch Alternativen zum Braunwerden kennen, denn eines sei vorab gesagt, Solarien sind auch nicht ganz ungefährlich für deine Haut.

Aus diesem Grund zeige ich dir 10 Dinge, die du über das Solarium wissen musst. Also lies schnell weiter und schaue, ob das Solarium etwas für dich ist!

Inhaltsverzeichnis  
1. Solarium ist nichts für jeden!
2. Finde das richtige Sonnenstudio für dich!
3. Lass dich beraten!
4. Meide Parfüm und Makeup im Solarium
5. Achte auf die Hygiene!
6. Sonnenschutzmittel und Schutzbrille im Solarium
7. Pflege nach dem Solarium
8. Dauer und Häufigkeit Solarium
9. Vorteile des Solariums
10. Nachteile des Solariums
Fazit

Tipp 1: Solarium ist nichts für jeden!

Wusstest du, dass man früher dachte, dass nur die kurzwellige UV-B Strahlung Hautkrebs auslösen kann? Als dies herausgefunden wurde, haben die Solarienbetreiber diese UV-B-Strahlen weitestgehend aus den Sonnenbänken herausgefiltert. Jetzt bestand aber das Problem, dass die UV-B-Strahlen für die Bräune verantwortlich sind, was ja der Grund dafür ist. Dass die Menschen überhaupt auch Solarien nutzen.

Um dieses Problem zu lösen, wurde die UV-A-Strahlung in den Solarien erhöht, damit eine Bräune erzielt werden kann. Später wurde dann auch herausgefunden, dass diese Strahlung ebenfalls das Hautkrebsrisiko erhöht. Also hat das alles eigentlich nichts gebracht!

Wenn du jetzt denkst, aber die Bio-Solarien sind doch mit natürlicher Strahlung und haben bestimmt kein Risiko, muss ich dich leider enttäuschen. Nach einigen Untersuchungen wurde herausgefunden, dass auch diese Strahlung viel zu hoch ist.

Photo 12976007 © Maksim Toome | Dreamstime.com

Aus diesem Grund dürfen Minderjährige Solarien nicht besuchen, denn die Haut bei Kindern und Jugendlichen ist noch viel zu empfindlich und empfänglicher für die gefährlichen Strahlen. Aber nicht nur Minderjährige sollten das Solarium lieber meiden. Du solltest auch das Solarium meiden, wenn du

  • Zu den Menschen des Hauttyps 1 gehörst, die eine sehr helle Haut haben
  • Wenn du mehr als 40 Pigment male, hast
  • Wenn du auffällige Pigmente hast
  • Wenn du als Kind viele Sonnenbrände hattest
  • Wenn du zu Sommersprossen oder Sonnenbrandflecken neigst
  • Wenn du bereits Vorstufen zu Hautkrebs aufweist
  • Wenn du bereits Hautkrebs hast oder hattest
  • Wenn du ein transplantiertes Organ hast

Quelle: https://hibbelinchen.de/2016/10/wenn-sonne-krank-macht-risikofaktor/solarium/

Aber auch wenn du nicht zu den Personengruppen gehörst, solltest du immer Bedenken, dass die Strahlung auch für dich schädlich ist.

Tipp 2: Finde das richtige Sonnenstudio für dich!

Wenn du aber dennoch das Solarium ausprobieren möchtest, dann solltest du darauf achten, dass du auch das richtige Sonnenstudio für dich findest. Dafür ist es zunächst einmal wichtig, dass du weißt, zu welchem Hauttyp du gehörst. In Europa werden vier Hauttypen unterschieden:

Hauttyp 1: Bei diesem Hauttyp hast du eine sehr helle Haut und neigst sehr schnell zu einem Sonnenbrand. Deine Haut ist sehr empfindlich.

Hauttyp 2: Dieser Hauttyp hat eine helle Haut und seine Eigenschutzzeit beträgt 10 bis 20 Minuten. Er neigt ebenfalls schnell zu einem Sonnenbrand.

Hauttyp 3: Wenn du zu diesem Hauttyp gehörst, dann hast du eine hellbraune Haut und neigst nicht so schnell zu einem Sonnenbrand. Deine Eigenschutzzeit deiner Haut beträgt 20 bis 30 Minuten.

Hauttyp 4: Dieser Hauttyp hat eine braune Haut und bekommt nur selten einen Sonnenbrand. Hier beträgt die Eigenschutzzeit der Haut 40 bis 45 Minuten.

Wie du siehst, gibt es sehr unterschiedliche Hauttypen, die unterschiedlich empfindlich sind. Aus diesem Grund solltest du auch ein für dich gutes Sonnenstudio finden, damit du auch zu dem für deine Haut richtigem Solarium zugeordnet wirst. Dabei ist es sehr wichtig, dass du auf folgende Dinge achtest:

  • Gutes Personal
  • Eine Beratung und Hauttest vor deinem ersten Solariengang
  • Ausreichende Hygiene
  • Richtige Zuordnung zu den Solarienbänken gemäß deines Hauttyps

Wenn diese Dinge gegeben sind und du dann ein gutes Gefühl hast, dann ist es das richtige Sonnenstudio für dich!

Tipp 3: Lass dich beraten!

Eine gute Beratung im Sonnenstudio ist das A und O!

Und das stimmt wirklich. Denn wenn wir das mal zum Beispiel mit einem Versicherungsabschluss vergleichen – du würdest doch auch nicht einfach eine Versicherung abschließen, ohne dich vorher genau beraten zu lassen, oder? Hier geht es zwar nicht um eine Versicherung, aber um etwas sehr Wichtiges – die Gesundheit deiner Haut!

Wähle ein Sonnenstudio mit einer guten Beratung!

Das ist wirklich wichtig, denn du möchtest ja eine gesunde Haut und Bräune erlangen. Bei der Beratung im Sonnenstudio sollte das Personal dich zu den folgenden Dingen beraten:

  • Hauttypbestimmung
  • Es wird ein Dosierungsplan erstellt mit den genauen Bestrahlungszeiten und -pausen
  • Es erfolgt eine Aufklärung zu den Gefahren und Risiken der UV-Strahlung
  • Du bekommst eine UV-Schutzbrille für deine Augen
  • Du bekommst eine Einweisung für die Sonnenbank
  • Das Personal beantwortet dir jede Frage zu den Sonnenbänken

Quelle: https://my-uv.de/wie-erkennen-sie-ein-gut-geführtes-sonnenstudio/

Wenn du eine solche Beratung vor deinem Besuch auf der Sonnenbank bekommst, dann kannst du dir sicher sein, dass es sich um ein gutes Studio handelt, dass geschultes Personal hat. Auf diese Beratung solltest du aber auch bestehen, denn es ist ja deine Haut und dein Körper, der unter einer falschen oder fehlenden Beratung leiden wird!

Aus diesem Grund solltest du auch alle Fragen bei der Beratung stellen, die du hast und dann entscheiden, ob du das Solarium nach der Beratung nutzen möchtest oder lieber doch nicht aufgrund der Gefahren und Risiken.

Also frag das geschulte Personal ruhig!

Tipp 4: Meide Parfüm und Make-up!

Dies wird dir das geschulte Personal im Sonnenstudio mit Sicherheit auch mitteilen, aber es stimmt wirklich, du solltest im Solarium auf Parfüm und Make-up verzichten.

Photo 7184287 © Candace Beckwith | Dreamstime.com

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum du auf das verzichten musst, denn es handelt sich ja nur um unsichtbare Strahlung.

Make-up und Parfüm verursachen mit der UV-Strahlung eine chemische Reaktion.

Ja du liest richtig! Make-up und auch Parfüm gehen mit der UV-Strahlung eine chemische Reaktion ein und können dann zu Hautrötungen oder auch Allergien führen. Und stell dir mal vor, du gehst auf die Sonnenbank, weil du eine schöne vorgebräunte Haut möchtest und dann kommst du da raus und hast gerötete Haut oder eine Allergie. Das ist ja nicht wirklich das, was du wolltest!

Aber nicht nur Parfüm oder Make-up können ungewünschte Nebenwirkungen im Solarium erzeugen. Auch wenn du beispielsweise Antibiotika einnimmst, kann deine Haut empfindlicher auf die UV-Strahlung reagieren und Hautrötungen oder Allergien auslösen.

Auch wenn du schwanger bist, meide bitte das Solarium, denn Schwangerschaftshormone bewirken ebenfalls, dass deine Haut empfindlicher auf UV-Strahlen reagiert.

Wenn du auf diese Dinge aber achtest, dann bist du zumindest vor den Nebenwirkungen dieser Produkte geschützt!

Tipp 5: Achte auf Hygiene!

Ich gehe davon aus, dass du bestimmt nicht auf eine Sonnenbank möchtest, die vorher nicht den vorgegebenen Hygienestandards entspricht, oder? Ja das kann ich gut nachvollziehen, denn gerade auf die Sonnenbank geht man ja leicht bekleidet und vielleicht schwitzt auch der ein oder andere und du bist der oder die nächste, die sich dann da drauf legt – nein danke!

Daher ist es sehr wichtig, dass du im Sonnenstudio deiner Wahl nicht nur auf eine gute Beratung dein Augenmerk legst, sondern auch auf eine gute Hygiene!

Hygiene im Sonnenstudio ist sehr wichtig und nicht wegzudenken!

Die Bänke und Räume müssen nach jeder Benutzung gereinigt und desinfiziert werden. Hierfür gibt es spezielle Hygieneprodukte, die jedes Solarium zur Verfügung haben sollte. Das Desinfizieren der Bänke nach jedem Gebrauch ist ebenfalls unheimlich wichtig, damit sich keine Keime entwickeln können.

Wenn du also in ein Solarium gehst, achte mal darauf, ob das Personal jede Bank auch richtig reinigt und desinfiziert nach jedem Gebrauch. Meist erkennst du das auch daran, dass auf der von dir benutzen Bank ein kleines Schild steht mit dem Hinweis „frisch gereinigt und desinfiziert“. Aber natürlich, wenn man es selbst sieht, dass eine Sonnenbank von jemanden gereinigt wird, dann hat man ein besseres Gefühl und glaubt das auch.

Also merke dir, dass du nicht nur auf die gute Beratung achtest, sondern auch darauf, ob das Sonnenstudio hygienisch ist und jede Sonnenbank nach einem Gebrauch auch wieder gereinigt und desinfiziert wird!

Tipp 6: Sonnenschutzmittel und Schutzbrille im Solarium!

Nachdem ich dir gesagt habe, dass die UV-Strahlung im Solarium dennoch schädlich für deine Haut ist, hast du bestimmt die Idee, dass du einfach Sonnenschutzmittel auf deine Haut aufträgst, um deine Haut zu schützen. Schließlich macht man das ja auch so bei der Sonne.

Da denkst du wirklich sehr logisch und an sich ist das ein guter nachvollziehbarer Gedanke. Aber im Solarium ist das anders.

Denn die Kombination der unnatürlichen Strahlen mit Sonnenschutzcreme, -lotion führt zu einer chemischen Reaktion. Dadurch kann es passieren, dass du eine gerötete Haut bekommst oder sogar eine Allergie. Und davon wirst du länger was haben!

Du kannst das eigentlich auch mit dem Make-up vergleichen, das ja auch zu diesen unerwünschten Nebenwirkungen führt, wenn du das nicht vor dem Solarium entfernst.

Das geschulte Personal wird aber ja vorher deinen Hauttyp bestimmen und dir eine Zeit und Bank zuordnen, die genau auf deinen Hauttyp spezialisiert ist und zu keinem Sonnenbrand führen sollte.

Photo 43325987 © Hanasch | Dreamstime.com

Eine Schutzbrille schützt deine Augen im Solarium!

Auch auf eine Schutzbrille solltest du im Solarium achten. Diese bekommst du eigentlich von dem geschulten Personal. Sie schützt deine Augen vor der gefährlichen UV-Strahlung. Also solltest du diese auch unbedingt dabei aufsetzen.

Diese Dinge haben alle ihren Sinn, um dich und insbesondere deine Haut und Augen vor der gefährlichen UV-Strahlung zu schützen. Also nutze diese Schutzmaßnahmen auch.

Tipp 7: Pflege nach dem Solarium

Dir ist bestimmt bewusst oder du hast schon einmal bei dir selbst gemerkt, dass sich deine Haut sehr trocken anfühlt, wenn du lange in der Sonne warst, auch wenn du dir keinen Sonnenbrand zugezogen hast. Das liegt daran, dass die Sonne beziehungsweise genauer gesagt, die UV-Strahlung der Sonne deiner Haut die Feuchtigkeit entzieht. Dies kannst du auch mit dem Solarium vergleichen, denn auch hier kommen ja UV-Strahlen zum Einsatz.

UV-Strahlen im Solarium trocknen die Haut aus.

Aber was kannst du dagegen machen? Indem du deine Haut ausreichend und vor allem richtig pflegst!

Als Erstes solltest du darauf achten, dass du dich nach dem Solarium am besten nicht abduschst. Gut, ich kann verstehen, dass du nicht verschwitzt draußen herumlaufen möchtest. Auch wenn das Duschen nach dem Solarium nicht, das beste für deine Haut ist, ist ein Abduschen mit klarem Wasser trotzdem eine Alternative. Aber bitte verwende dabei kein Duschgel!

Duschgele trocknen die Haut nach dem Solarium noch mehr aus!

Wenn du dennoch eines verwenden möchtest, dann nutze ein Duschgel für Babys, denn diese sind meistens ohne Tenside. Das Problem besteht einfach darin, dass durch das Duschen die Fettschicht deiner Haut abgewaschen wird und deine Haut zunehmend mehr Feuchtigkeit verliert.

Weiterhin solltest du auch kein Peeling nach dem Solarium verwenden, weil durch das Peeling die obere Hautschicht und somit auch deine Bräune abgerieben wird. Und die Bräune möchtest du doch behalten, denn dafür bist du ja auch in das Solarium gegangen.

Um die Feuchtigkeit deiner Haut wieder zurückzugewinnen, solltest du spezielle Feuchtigkeitscremes oder – lotions verwenden und dich damit nach dem Solarium eincremen. So erhältst du deine Bräune und gibst deiner Haut das zurück, was sie verloren hat – die Feuchtigkeit.

Tipp 8: Dauer und Häufigkeit Solarium

Kommen wir zunächst einmal zu der Dauer eines Solarium Besuchs. Wenn du dir ein gutes Sonnenstudio ausgesucht hast, dann wird direkt am Anfang dein Hauttyp bestimmt und dementsprechend dann ausgerechnet, wie lange du überhaupt auf der Sonnenbank liegen und dich bestrahlen darfst.

Die Dauer des Solarium Besuchs hängt vom Hauttyp ab und sollte nicht länger als 10 bis 15 Minuten betragen.

Wenn du jetzt beispielsweise ein sehr heller Hauttyp bist und dem Hauttyp 1 oder 2 angehörst, dann solltest du nicht länger als 10 Minuten auf die Sonnenbank gehen. Das wird dir aber der geschulte Mitarbeiter im Sonnenstudio auch mitteilen. Menschen mit dem Hauttyp 3 oder 4, die eine etwas dunklere Haut haben, dürfen ein paar Minuten länger unter die Sonnenbank.

Photo 43325987 © Hanasch | Dreamstime.com

Man sagt aber, dass mehr als 15 Minuten schädlich für die Haut sind.

Aber wie häufig darfst du nun ins Solarium gehen? Es wird von mehreren wissenschaftlichen Studien empfohlen, dass man nicht mehr als 2 Mal pro Woche das Solarium besuchen sollte, da mit jedem Besuch das Hautkrebsrisiko erhöht wird.

Wusstest du, dass wenn du im Jahr 2 Wochen einen Strandurlaub machst, du dein Jahrespensum an UV-Strahlung bereits erreicht hast? Kaum zu glauben, oder? Wenn wir uns überlegen, wie schnell zwei Wochen Strandurlaub rumgehen und ehrlich gesagt, geht man ja nicht nur im Urlaub in die Sonne und genießt diese. Das würde heißen, wir kommen immer über dieses Pensum im Jahr.

Insgesamt solltest du nicht mehr als 30 bis 40 Sonnenbäder pro Jahr durchführen und dazu zählt nicht nur das Solarium, sondern auch deine Sonnenbäder in der Sonne, egal ob zu Hause, auf deinem Balkon oder deinem Garten, sondern auch dein Sommerurlaub!

Tipp 9: Vorteile des Solariums!

Zum Abschluss möchte ich noch kurz auf die Vor- aber auch Nachteile des Solariums kommen, damit du auch eine gute Entscheidung für oder gegen einen Besuch im Solarium treffen kannst.

Die wesentlichen Vorteile des Solariums sind wie folgt:

  • Vitamin D: mit den Solariums besuchen kannst du einen Vitamin D – Mangel ausgleichen. Durch die UV-Strahlen wird die Produktion des Vitamin Ds in deinem Körper angeregt und ein Mangel ausgeglichen oder vorgebeugt.
  • Stärkung Immunsystem: Dein Immunsystem wird durch das Vitamin D, welches dein Körper durch die UV- Strahlung bildet, gestärkt.
  • Gleichmäßige Bräune: Neben den gesundheitlichen Aspekt, tust du natürlich auch etwas für deine Schönheit. Du erhältst im Solarium eine schöne, gleichmäßige Bräune.
  • Bessere Laune: Auch deine Laune wird durch die Wärme und das Bräunen gebessert – was tut man nicht alles für eine gute Laune!
  • Verspannungen: Vielleicht bist du stressbedingt häufig verspannt. Dann hilft dir ein Solariumbesuch mit Sicherheit! Denn durch die Wärme entspannt sich dein Körper und Verspannungen werden gelöst.
  • Knochendichte: Du wirst es nicht glauben, aber auch deine Knochendichte wird sich verbessern. Dies geschieht durch das Vitamin D, welches durch die UV-Strahlung gebildet wird.

Wie du siehst, gibt es einige Vorteile, die dir ein Besuch im Solarium bringen. Eines der wichtigsten Faktoren ist die Bildung des Vitamin Ds, das für viele Dinge verantwortlich ist in deinem Körper. Sei es dein Immunsystem oder auch deine Knochendichte.

Aber neben all diesen Vorteilen solltest du dir aber auch im Klaren sein, dass ein Solarium nicht nur Vorteile hat, sondern auch einige negative Faktoren ausweist, die ich dir gerne im nächsten Abschnitt erläutern möchte. Denn für eine gute Entscheidung solltest du auch die andere Seite kennen.

Tipp 10: Nachteile des Solariums!

Natürlich hat ein Solarium auch Nachteile und leider auch schwerwiegende Nachteile, auch wenn du denkst, ein Solarium macht eigentlich doch nichts aus, außer eine schöne Bräune zu erhalten. Leider ist das nicht so und du solltest dir die Nachteile deiner Gesundheit zuliebe lieber auch anschauen:

Zum einen wurde wissenschaftlich bewiesen, dass durch einen Besuch im Solarium das Hautkrebsrisiko signifikant erhöht wird. Natürlich kommt es hier auf die Häufigkeit und Dosis an. Wie ich dir ja schon beschrieben hatte, gibt es einen Richtwert, wie häufig du im Jahr in der Sonne baden kannst und diesen Richtwert auch nicht überschreiten solltest.

Wenn du noch jung bist und nutzt bereits seit deinen jungen Jahren das Solarium, dann hast du ein viel größeres Risiko als ältere Personen, denn deine Haut ist noch nicht genug ausgereift und viel empfindlicher.

Ein weiterer Nachteil im Solarium besteht darin, dass die UV-Strahlen im Solarium die elastischen Fasern deiner Haut zerstören. Und weißt du, was das für dich bedeutet?

Solariumbesuche führen zu einer vorzeitigen Hautalterung.

Das heißt, dass du viel schneller Falten bekommst, weil deine Haut austrocknet und deine elastischen Fasern zerstört werden. Und ganz ehrlich, was bringt dir eine schöne Bräune, wenn du aber durch das Solarium Falten bekommst? Eigentlich nichts!

Diesem Nachteil kannst du aber auch entgegenwirken, indem du deine Haut nach dem Solarium ausreichend pflegst, wie ich es dir bereits im Abschnitt Pflege beschrieben habe.

Also schön eincremen, damit deine Haut wieder die fehlende Feuchtigkeit zurückbekommt.

Photo 16930845 © Lunamarina | Dreamstime.com

Fazit

Wie du siehst, hat das Solarium sowohl Vor- als auch Nachteile. Die Nachteile sind natürlich schwerwiegend für deine Gesundheit, aber du solltest dir auch darüber im Klaren sein, dass das alles passieren kann, aber nicht muss!

Wenn du dich an die Regeln und Pflegehinweise hältst, die ich dir hier beschrieben habe, dann kannst du einigen Nachteile schon vorbeugen und das Risiko minimieren. Und natürlich solltest du auch die vielfältigen Vorteile nicht außer Acht lassen.

Wenn du meine Meinung wissen willst, würde ich ein Solarium nur nutzen, wenn die Sonne wirklich sehr lange nicht die nötigen Sonnenstrahlen abwirft. Sonst bevorzuge lieber die Sonne und bade dich in dieser unter Beachtung der Eigenschutzzeit deiner Haut und natürlich mit entsprechenden Sonnenschutzmitteln, damit du einen Sonnenbrand vorbeugen kannst.

Im Sommer haben wir in den letzten Jahren auch hier in Deutschland häufig und viel Sonne, die für ein schönes Sonnenbad ausreicht. Ein Solarium würde ich wirklich nur im Notfall aufsuchen und dann nur, wenn du ein gutes Sonnenstudio hast, das bei dir vorher eine Hautanalyse vornimmt und dich ausreichend über alle Risiken und die richtige Verwendung berät. Denn die Gesundheit bekommst du von keinem zurück!

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