Welche Kleidung schützt am besten vor UV-Strahlung?


Welche Kleidung am besten vor UV-Strahlung schützt, ist eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist. Es ist ein etwas komplexes Thema, daher habe ich ein paar Aspekte zusammengesetzt damit du dir ein eigenes Bild machen kannst.

Welche Kleidung schützt am besten vor UV-Strahlung? Um zu beurteilen, welche Kleidung am besten vor UV-Strahlung schützt muss man wissen um welches Textil es sich handelt, da so gut wie jedes Kleidungsstück vor der Strahlung schützt. Wie groß die Schutzwirkung ist, wird durch den UV-Schutzfaktor (UPF) angegeben.

Es gibt also mehrere Textilien die vor UV-Strahlung schützen, manche mehr und manche weniger. Welche am besten schützen und worauf es ankommt, erkläre ich dir im folgenden Artikel.

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Welche Kleidung schützt am besten vor UV-Strahlung?

Jedes Kleidungsstück schützt vor zu intensiver UV-Strahlung. Welche am besten schützen, hängt vom Gewebetyp und der Dichte des Gewebes ab. Je dichter es ist, desto besser ist es.
Der ultraviolett Protection Factor (UPF) gibt an, um welchen Faktor die Intensität der Strahlung gesenkt wird.

Inzwischen gibt es spezielle UV-Schutzkleidung, manche davon ist aber auch nicht leicht zu finden.
Beim Kauf dieser Schutzkleidung solltest du nicht nur auf den Lichtschutzfaktor achten, sondern auch auf den angegebenen Standard. Es gibt nämlich drei Arten davon:

  • Der europäische Standard
  • Der UV-Standard 801
  • Der Australisch-Neuseeländische Standard 

Beim Australisch-Neuseeländischen und Europäischen Standard, wird die Messung des UPF an ungedehntem und trockenem Textil durchgeführt.
Bei Kinderkleidung ist es am problematischsten: Beim Spielen kann sich der Stoff an den Schultern spannen und auch mal nass werden und da die Messung nur an trockenen und ungedehnten Stoff stattgefunden hat, wird der UV-Schutz beeinträchtigt.

Das geprüfte Textil kann zwar vor der Sonne schützen, es ist aber kein Verlass drauf.

Der UV-Standard 801 bietet die meiste Sicherheit.
Die Messung wird hier auch an nassen und gedehnten Textilien vorgenommen. Das Material wird also bei der Prüfung gewaschen, angefeuchtet und gedehnt. So kann der Schutz an verschiedenen Situationen festgelegt werden.

Bei der Bestimmung des UPF trägt hier der empfindlichste Hauttyp in Melbourne (Australien) am Höhepunkt des australischen Sommers das Material. Dies bedeutet, dass hier der UV-Schutz sehr ernst genommen wird.
Die Kleidung ist leicht, trocknet schnell und ist atmungsaktiv. Sie ist für Bauarbeiter, Sportler und Bademeister geeignet, aber auch für Kinder und sehr blasse Menschen. Personen mit sehr empfindlicher Haut können damit fast 7 Stunden in die Sonne, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

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Leider ist es ziemlich selten zu finden.

Du brauchst aber nicht unbedingt spezielle UV-Schutzkleidung um dich vor der Sonne zu schützen.
Wie vorhin schon erwähnt, schützt so gut wie jede Kleidung vor der Strahlung.

Herr Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe sagt: „Kleidung ist der beste UV-Schutz.“

Quelle: https://www.unserehaut.de/de/presse/2010/Kleidung-ist-der-beste-Sonnenschutz-.php

Ein weißes, leichtes T-Shirt oder Baumwollhemden hat einen UPF von 10, das bedeutet, dass nur ein Zehntel der Strahlung noch durchkommt.
Bei dunkler Kleidung sind wir schon bei einem UPF von 20.
Die spezielle Schutzkleidung, die ich oben erwähnt hatte, hat UPF-Werte von bis zu 80.

Der Sonnenschutz durch Kleidung ist wirksamer, weil es leichter anzuwenden ist als Sonnencreme.
Du solltest jedoch nie vergessen, die Hausparteien, die nicht vor Kleidung geschützt sind, einzucremen denn nur dann bist du optimal vor den Strahlen geschützt!

Die Kleidung mit dem besten UV-Schutz ist also die spezielle UV-Schutzkleidung, vergiss aber beim Einkauf nicht auf den angegebenen Standard zu achten, da nicht jede Schutzkleidung zu 100 % verlässlich ist.
Wieso ist aber der Schutz vor UV-Strahlung so wichtig und wie kann man sich noch davor schützen?

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Wie kann man sich am besten vor UV-Strahlen schützen?

Wie wir alle wissen, hat die Sonne eine „abhängige“ Wirkung auf uns. Sie hilft uns unseren Vitamin-D Mangel zu verbessern, bräunt unsere Haut und lässt uns einfach viel fitter fühlen.
Doch leider hat die Sonne auch mehrere weniger schöne Aspekte. Sie ist zum Beispiel für Erkrankungen wie Hautkrebs verantwortlich.

Wir sollten also nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel Zeit in der Sonne verbringen.
Das ist nämlich der erste und wichtigste Punkt für einen guten Schutz. Am besten ist es, wenn du zu Mittagszeit die Sonne komplett meidest, da die Strahlen zu dieser Zeit am intensivsten sind.

Ein weiterer wichtiger Punkt um dich vor der Sonne gut schützen zu können, ist deine eigene UV-Empfindlichkeit zu kennen.
Es gibt nämlich sechs verschiedene Hauttypen, jeder davon hat eine unterschiedliche Eigenschutzzeit, also die Zeit die man ohne Schutz in der Sonne sein kann ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

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Damit du dich selber identifizieren kannst, hast du hier eine kleine Tabelle:

TypHaareAugenHautSonnenbrandBräunungEigenschutzzeit in der Sonne (in Minuten)
1rötlich
hellblond
grün/ blauhell/ blass/ helle Sommersprossenimmer
schwer
ausbleibend5-10
2hellbraun
blond
grün/ grau/ blauhell/ zahlreiche Sommersprossenhäufig
schwer
zart/ rasch verschwindend10-15
3dunkel
blond
grau/ braunhellbrauneher selten, leichtproblemlos, anhaltend20-30
4dunkelbraunbraunseltenschnell , lange anhaltend40-45
5dunkel
schwarz
dunkeldunkelbraunpraktisch
nie
schnell , dunkel braun60-90
6schwarzschwarzdunkel/ schwarzniekeine weitere Steigerungpraktisch unbegrenzt
Sonnenbrandrisiko nach Hauttypen

Quelle: https://derma.plus/journal/schutz-uv-strahlung/

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Wie du schon weißt, spielt die Kleidung, die du trägst eine große Rolle für den Schutz aber eine Sonnenbrille, solltest du auch nicht vergessen!
Denn die Sonne kann zur Schädigung der Netzhaut oder zur Linsentrübung führen. Dabei solltest du auch auf die Qualität der Brille achten, am besten immer in einem seriösen Laden kaufen.

Das Eincremen ist hierbei eines der wichtigsten Schutzmaßnahmen, egal ob im Schatten oder im Wasser. Achte beim Kauf immer auf den Lichtschutzfaktor und Creme dich mehrmals am Tag ein, denk aber dran, dass dies nicht die Schutzwirkung verlängert. Achte beim Sonnen auch darauf, dass du davor keine Deos oder Parfum verwendest, denn das könnte zu einer Pigmentstörung beim Sonnen führen.

Am wichtigsten ist es Kinder zu schützen, vor allem Säuglinge sollten nicht in die pralle Sonne! Am besten ist ein Platz im Schatten und im ersten Jahr keine Sonnencreme.

Ich hoffe, dass ich dir bei der Frage, welche Kleidung am besten vor UV-Strahlung schützt helfen konnte. Wie du gesehen hast, gibt es sogar speziell UV-Schutzkleidung, die muss aber nicht jeder Tragen, der sich schützen will, normale, dünne und helle Kleidung reicht da völlig aus.

Du kannst für dich entscheiden, was du lieber anziehst, um dich vor den Strahlen zu schützen, vergiss aber nicht dich trotzdem immer einzucremen.

Weitere Fragen zu *Welche Kleidung schützt am besten vor UV-Strahlung*

Wird man mit Sonnencreme braun? Ja! Genauso wie man im Schatten braun werden kann, kann man auch mit Sonnencreme braun werden. Sonnencreme bietet dir nur den Schutz vor einem Sonnenbrand, die Haut ist dadurch sogar geschmeidiger und die Bräune bleibt länger bestehen.

Ist UV-Kleidung sinnvoll? UV-Kleidung ist besonders für Menschen, die viel im Freien sind, wie zum Beispiel Bauarbeiter, Sportler und Kinder nützlich. Da aber nicht jede Kleidung hilfreich zum Schutz ist, sollte auf den UV-Standard 801 geachtet werden.

David Patzke

Ich helfe dir beim Bräunen! Nachdem ich lange Zeit nur rot statt braun wurde, habe ich endlich den Code zum braun werden geknackt.

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